Immer wenn ich diesen Tango hör’…

Spontane Aktionen sind meistens die Besten.
Ich habe mich (eigentlich eher unspontan) schon vor Wochen mit meinem Tanzpartner aus dem Uni-Tanzkurs damals mal verabredet, dass wir mal wieder einen Kurs zusammen machen wollen würden und wir nur auf das Programm des AHS der Uni Dortmund warten wollten.

Als wir dieses Unterfangen planten, hatte das Sommersemester noch nicht begonnen und die Ferienkurse liefen noch, weswegen wir das Ganze ein wenig aus den Augen verloren hatten.

Als ich mich dann am Dienstag spontan daran erinnerte, dass wir ja einen Kurs machen wollten, schrieb ich besagten Tanzpartner an, erinnerte ihn an unser Unterfangen und so wurde relativ spontan die Kursliste durchgeschaut und – siehe da – der Kurs unserer Wahl war da und es waren noch Plätze frei.

Also angemeldet und da der Kurs am Dienstag Abend direkt losgehen sollte, dann auch direkt Treffpunkt und Uhrzeit verabredet.

Unsere Wahl fiel auf einen Tango Argentino Kurs. Haben wir beide noch nicht gemacht und bei mir steht dieser Tanz schon verdammt lange auf der Liste der noch zu lernenden Tänze (ebenso wie Slow Fox und tiefergehende Erfahrungen in Lindy Hop). Entsprechend war ich sehr gespannt, was uns da erwarten würde.

Also brav die Tanzschuhe entstaubt und auf zum Kurs.

Die Erfahrung war interessant, da man beim Tango Argentino dann doch mehr geht, als dass man eine fest vorgegebene Schrittfolge hat, wie man es von den Standart- und Lateintänzen her kennt. Sehr spannende Sache, das Ganze. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Stunde.

Aber mal davon abgesehen, was Tanzen für die Körperhaltung, das Körpergefühl und die Füße bedeutet, habe ich auch die Musik mal wieder sehr genießen können. Es gab sehr klassische Tangostücke, aber auch moderne Sachen, auf die ich normalerweise keinen Tango tanzen würde (eins klang mehr nach Rumba, das andere nach Samba).

Ich bin heute, weil ich das irgendwie im Ohr hatte, auf ein super schönes Stück gestoßen, auf das ich gern mal tanzen würde.
Eigentlich sind es sogar zwei. Denn als ich das erste Stück hörte, fiel mir auch das zweite direkt wieder ein.

Daher nun das erste Stück. Es heißt „Libertango“ und wurde von Piazzola geschrieben. Interpretiert wurde es in dieser Version von Yo-Yo Ma, Fred Frith, Nestor E. Marconi, Horacio Malvicino, Antonio Agri und Leonardo D. Marconi.

Das zweite Stück dürfte etwas bekannter sein, zumal zwei sehr bekannte Schauspieler für den Film, in dem es vor kam, vor der Kamera standen. Bei den Schauspielern handelt es sich um Brad Pitt und Angelina Jolie. Der Film heißt Mr. & Mrs. Smith und das Stück aus dem Film, zu dem ich unbedingt und auf jeden Fall irgendwann mal eine vorführbare Choreographie tanzen möchte, heißt „Assasins Tango“.

Category: Erlebnisse, Musik
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