Schmerz

Gebrochen und schwer verletzt
meine Seele taumelt, sie wankt und sie fällt
ins Bodenlose hinab….
immer wieder in dieselbe Wunde gestochen,
immer wieder maßlos getroffen…
bis sie nichts mehr hält.
Dabei war ein Hoffen, ein Sehnen, jedoch
hat das Schicksal anders gesprochen.
Ein Vegetieren, ein Zucken und wieder getroffen…
auferstehen will ich, nicht weiter leiden,
jedoch werde ich diesen Kampf wieder
und wieder verlieren, zuviel ist geschehn,
zuviel Schmerz für ein einsames Herz,
so darbt es weiter in Dunkelheit und weiß,
aus der Nacht gibt es kein Entfliehn.

Thomas J. Erler
Category: Poesie
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