Weihnachten und Jahresrückblicke

Weihnachten naht, das Fest der Feste – 
das Fest der Kinder – das Fest der Gäste… 

Ihr kennt das. Jedes Jahr wieder das gleiche „Kling Glöckchen“ im Ohr und jedes Jahr das Vermeiden dieses einen furchtbaren Weihnachtssongs von Wham, das in den 1980er Jahren das Licht der Welt erblickte.
Zu keiner Zeit läuft im Fernsehen mehr schlechte Werbung und versucht uns allerlei Spielzeug, Elektronik-Schnickschnack oder Parfums und Schmuck anzudrehen.
Ihr merkt schon, die Weihnachtszeit ist nicht grade die Zeit, die ich gern mag. Ich befürchte, das wird sich auch nicht mehr ändern.

Jedes Jahr um diese Zeit fängt mein Gehirn an zu arbeiten und erinnert mich an all die Dinge, die um Weihnachten herum in den vergangenen Jahren mit mir geschehen sind. Die schlechtesten Erfahrungen meines Lebens habe ich in der Weihnachtszeit gemacht und jedes Jahr fühle ich mich daran erinnert. Und jedes Jahr wieder grüble ich darüber nach, wie lang mich das alles noch verfolgen wird. Und jedes Jahr hab ich wieder und wieder dieses beklemmende Gefühl, das sich nicht legen möchte. Ein Teil davon begleitet mich stets in das neue Jahr, vermehrt sich, um dann zur Weihnachtszeit wieder zuzuschlagen. Vielleicht denke ich, wenn ich ’ne alte Oma bin und pöbelnd im Altersheim sitze, anders darüber. Derzeit fällt es mir schwer, meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Und dennoch verliere ich niemals den kleinen Lichtschein am Horizont aus den Augen, der mir immer wieder sagt, dass alles gut wird.
Irgendwann werde ich ihn wohl mal ganz zu sehen bekommen. Vielleicht schon nächstes Jahr.

Ich hab mir für 2015 tatsächlich mal wieder etwas vorgenommen. Ich tu das selten, da gute Vorsätze sich meist nicht allzu lang halten. Dennoch möchte ich gern an mir etwas ändern. Und allein die Bereitschaft dazu ist der erste Schritt in die richtige Richtung.
Also:

1.: Nachdem ich dieses Jahr viel über Resilienz gelesen und gehört habe, ist das eine meiner Baustellen. Resilienter werden. Wer etwas darüber lesen möchte, kann hier einen Anfang machen: http://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz

2.: Abnehmen. Ja, doofer Vorsatz, aber ich bin echt zu dick. Das geht so nicht. Ich weiß, das ist ein langfristiges Ziel, was mit Ehrgeiz und Umgewöhnung zu tun hat, aber ich will das. Also mach ich das auch. Ich glaube zwar nicht, dass ich das innerhalb eines Jahres schaffe, aber es müssen 20 Kilo runter. Und das pack ich.

3.: Geht eigentlich mit dem ersten Vorsatz einher.
Nachdem mir jemand gestern ein sehr inspirierendes Video einer Rede zeigte, die (man mag es nicht glauben) Arnold Schwarzenegger hielt, werde ich versuchen, ein paar goldene Regeln einzuhalten. Diese sind wie folgt (auf englisch, weil es mir zu müßig war, den Kram zu übersetzen):

1. trust yourself
If there’s something you dream of having, being or doing, go for it. Don’t let anything stand in your way. The truth is that you can achieve whatever you want, it’s just whether or not it’s worth it to you.

2. break the rules once in a while
“It is impossible to be a true original if you’re too well-behaved. You have to think outside the box”. What rules are you playing by? What beliefs do you have about what you should or should not do; beliefs that could be holding you back from being your best you?
Are you resisting starting a business because you think it wouldn’t be financially stable? Not following your guts on something because it seems ‘wrong’ or uncertain? How will you know unless you try?

3. don’t be afraid to fail
Now is the time to stop telling yourself that you’re not good enough, smart enough, thin enough, big enough, that you don’t have the genes, the connections, the right wardrobe. If you have dreams then follow them no matter what. Every failure just brings you one step closer to success.

4. don’t listen to the naysayers
“I never listen that you can’t”
Enough said.

5. work your butt off
“I recommend you sleep faster!” – I love this quote from the big man, although I wouldn’t necessarily say cut back too much on sleep. But the idea of working faster, harder, more directly and of making snap decisions rather than dilly-dallying around with busywork and Facebook? That certainly appeals. After all –“None of my rules of success will work unless you do“

6. always find time to give something back
It’s all too easy to get stuck on doing ‘important’ or ‘productive’ things rather than stopping to think about the things that truly matter to us. I know I’ve been guilty. When all is said and done, who or what do you really care about? And are you happy with what you’re giving to them, either in time or in other ways?

Sehr viel Wahres dran. Daher definitiv befolgenswert. Wer sich die Rede selbst komplett anschauen möchte, kann das hier tun: http://youtu.be/7TEc_qyKQ0c (Danke, Jan!!)

4.: Meinen Blog umziehen und neu gestalten. Das hab ich schon echt lange vor, da mich das Design meiner Seite mich dauernd ärgert und ich nicht gescheit Bilder oder Videos ohne irgendwelche Verschiebungen in den Seiten einbinden kann, werde ich nächstes Jahr den Blog und damit die gesamte Webseite neu gestalten. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den lieben Mirko, der jahrelang meine Webseite betreut und das Design für mich gebastelt hat.

5.: Etwas ordentlicher werden. Huh, große Nummer. Ich bin ein Chaot, lasse allen möglichen Krempel überall liegen und suche dann dauernd alles mögliche. Da mich das nervt, ich das aber nie wirklich in den Griff gekriegt habe, möchte ich das 2015 endlich mal schaffen. Als erstes fang ich dann wohl mal im Wohnzimmer an… Und zwar direkt.

Liebe Leserinnern, Leser, Verfolger, Menschen, Freunde und auch nicht-Freunde:
mich haben viele Dinge in 2014 bewegt und auch ich habe mich bewegt. Es gab Dinge, die ich nicht bereut habe getan zu haben und Dinge, die mir im Nachhinein leid taten. Es gab Menschen, die mich verletzt haben und die ich verletzt habe. Ich habe gelacht, geweint, getrunken getanzt und darf mich glücklich schätzen, viele Menschen in meinem Leben begrüßt zu haben und auch einige verabschiedet zu haben, freiwillig wie unfreiwillig. Es gibt Menschen, die ich 2014 vermisste habe und 2015 noch vermissen werde. Es gibt aber auch solche, die ich nicht vermisst habe und bei denen ich froh bin, dass sie mich in Ruhe ließen. Ich bin dankbar für die, die kamen, die, die blieben und die, die bleiben. Ich bin dankbar für die vielen kleinen Gesten, die kaum sichtbar waren, mir aber viel bedeuten. Ich bin dankbar für den einen Mann, der seit drei Jahren sein Leben mit mir teilt und mich nimmt wie ich bin. Ich liebe Dich!!
Es gab ruhige und langweilige Zeiten, aber ebenso aufregende und stürmische. Und ich hoffe, 2015 hält neue Überraschungen für mich parat.
Danke für ein schönes 2014 und ich freue mich auf ein schönes 2015!!!

Category: Erlebnisse
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One Response
  1. Lucinda says:

    Und ich danke Dir, das du in diesem Jahr für mich da warst, mir zugehört hast und mir den ein oder anderen Ratschlag gegeben hast.
    Liebe Grüße
    M.

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