T-Com – Dein Freund und Helfer?

Ich hatte heute mal wieder das Glück, in einen T-Punkt zu latschen.

Auftrag war vom Arbeitgeber und ich sollte für unsere Telefonanlage mal eine Tarifberatung über mich ergehen lassen, damit unser Institut Geld sparen kann.
Vor nicht ganz zwei Wochen war ich schonmal da. Mit Rechnung und allem bewaffnet, was ich so bekommen hatte, stand ich ’ne halbe Stunde im T-Punkt rum, um dann endlich einer Mitarbeiterin dort meine Frage zu stellen „Ich bin im Auftrag meines Arbeitgebers hier und müsste mal wissen, was wir für einen Anschluss haben und wie wir Geld sparen können“
Ein geschulter Blick der Dame auf die Rechnung und dann folgende Aussage „Haben Sie eine Vollmacht?“
Nein, hatte ich natürlich nicht (wer ahnt auch, dass man für eine Tarifberatung eine Vollmacht braucht…)
Ich wurde also wieder weggeschickt mit den Worten, dass ich eine Vollmacht bräuchte und ich mir die möglichen Tarife schonmal im Internet anschauen könnte…
Toller Service, aber gut. Was tut man nicht alles.
Also hab ich ’ne Vollmacht bekommen und bin heute wieder hin.
Heute war’s nicht ganz so voll und ich bin direkt dran gekommen. Mir gegenüber ein junger Mann, der sich meines Problems gern annehmen wollte.
Er suchte also nach der auf der Rechnung gezeigten Kundennummer, um mir dann mitzuteilen, dass er von seinem System, was nur für Privatkunden ist, nicht auf den Vertrag zugreifen könnte. Dafür müsste ich die Hotline anrufen oder in einen T-Punkt Business gehen. Der Nächste wäre in Bochum…
Super…
Was war ich begeistert. Hab ich dem Herrn auch mitgeteilt. Warum hat mir die Tussi beim ersten Mal nicht gleich gesagt, dass ich nicht nochmal wiederkommen muss, weil sie mir eh nicht helfen kann?
So hab ich mir die Hacken abgelascht und ich bin wieder einmal vom Service der T-Com enttäuscht…
Category: Erlebnisse
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2 Responses
  1. Die anderen sind aber auch nicht besser. Ich habe seit Jahren einen Handy-Vertrag bei Debitel, geht immer über zwei Jahre. Im Frühjahr dieses Jahres habe ich auf eine Flatrate umgestellt, ein Jahr vor Vertragsende. In einer der Nächte, wo man über bad news nachdenkt, kam mir der Einfall, was wird mit dem neuen Handy (gibt es ja aller zwei Jahre). Also am nächsten Tag angerufen, jawohl, das gibt es dann erst in weiteren zwei Jahren, der Vertrag hat sich ja verlängert.
    Ich habe dann an alle auffindbaren Debitel-Adressen einen Brandbrief und meine Vertragskündigung geschickt. Nach ca. zwei Wochen war der Fall dann geklärt. Im Frühjahr bekomme ich ein Neues. Ist bloss schlimm, dass man immer erst auf die Kacke hauen muss, bis es spritzt, um sein Recht zu bekommen.

  2. tmp says:

    Mein allererstes Handy war auch von T-Com und der Festanschluss damals natürlich bei der Telekom. Die haben dann, als offenbar die Strukturierung der Zuständigkeiten innerhalb des Konzerns noch nicht so ganz übersichtlich für alle Mitarbeiter war, meine gesamten Handykosten prompt ein zweites Mal über den Festnetzanschluss beerchnet. Die Auseinandersetzung darum hat mehr als ein Jahr gedauert und prompt zur Sperrung meine Festnetzanschlusses geführt. Ich hatte zwar gewonnen, aber dann entnervt aufgegeben… Das ebenso gesperrte Handy war mir dann Wurscht und ich benutze seit dem prinzipiell nur noch Prepaid-Handys… Dass das teurer ist, macht mir überhaupt nichts mehr aus, dafür kann ich entscheiden, ob ich bezahle oder nicht… Da hat man als Privatmann einen klitzekleinen Vorteil…

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