Und alles geht weiter – irgendwie…

Es gibt diese Tage, an denen ich mich zurückziehe und nachdenke. Über das, was mich bewegt, was mich ausmacht, wo ich stehe und welches meine nächsten Schritte sein werden.

Ich denke, ich hab, grade für die nächsten Wochen und Monate, einen guten Plan. Habe eine Richtung, in die ich gehe und ein Ziel, das ich erreichen möchte. All das hat mit viel Veränderung zu tun und Veränderungen, auch wenn sie gewollt sind, machen einem erstmal Angst.

Ich ziehe im Juni wieder zurück in meine alte Heimat und es fühlt sich für mich wie ein ’nach Hause kommen‘ an. Ich hab viele liebe Menschen, auf die ich mich dort freuen kann und darf mich glücklich schätzen, dass zu meinen Freunden, die ich schon sehr lange dort habe, noch weitere, mir sehr wertvolle Menschen hinzugekommen sind. Ich freu mich wirklich darauf, meine Heimreise anzutreten und mich dort wieder anzusiedeln, wo ich herkomme.

Und doch wird es anders sein.

Heute vor einem Jahr musste ich mich mit der Tatsache abfinden, dass ich meine Mama nicht mehr wiedersehen werde. Das tut nach wie vor weh und es gibt Tage, an denen komme ich besser damit klar, als an anderen. Es gibt die Momente, in denen denke ich viel an sie und andere, da ist sie nicht so präsent. Aber da ist sie immer und das wird sich vermutlich auch nicht ändern.

Sie fehlt mir.

Ein Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.

~ Aus Indien ~

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